LKW

Ihrem Unternehmen könnte durch das Lkw-Kartell ein Schaden entstanden sein

CDC Cartel Damage Claims hat eine vorläufige wirtschaftliche Analyse des Schadens durchgeführt, den Unternehmen erlitten haben, die zwischen 1997 und 2011 Lkw über 6 Tonnen in Europa gekauft oder geleast haben. Diese Analyse zeigt, dass den Lkw-Kunden ca. 10 % zu viel berechnet wurden im Vergleich zu dem, was sie gezahlt hätten, wenn die Lkw-Hersteller das Kartell nicht betrieben hätten. CDC ist auch dabei, zusätzliche Schäden zu analysieren, die durch die späte Einführung neuer Emissionstechnologien (EURO 3 bis 6-Normen) entstanden sind. Diese späte Einführung hat wahrscheinlich höhere Betriebskosten verursacht, und zwar in Form höherer Kraftstoffkosten und höherer Straßenbenutzungsgebühren. Der den Kunden entstandene Schaden ist ab dem Zeitpunkt des Schadenseintritts zu verzinsen. Angesichts der langen Dauer des Lkw-Kartells können die Zinsen zwischen 50 und 100 % des geltend gemachten Mehrpreises ausmachen. Wenn Ihr Unternehmen in diesem Zeitraum Lkws gekauft, gemietet oder geleast hat, hat Ihr Unternehmen Anspruch auf vollen Ersatz dieser Schäden zuzüglich der aufgelaufenen Zinsen.

Schließen Sie sich jetzt ohne Kosten oder Risiko dem CDC-Verfahren an

Am 13. Juli 2017 hat CDC eine Schadensersatzklage gegen MAN, Volvo / Renault, Daimler, Iveco und DAF vor dem Bezirksgericht Amsterdam in den Niederlanden eingereicht. Diese Klage umfasst alle Lkw-Marken, einschließlich Scania. In diesem Zusammenhang verfolgt CDC bereits die Ansprüche von mehr als 700 Großunternehmen und KMUs in ganz Europa. Die Klage von CDC gilt als die am weitesten fortgeschrittene und "führende Klage" in den Niederlanden. Die niederländischen Gerichte sind für ihre Kompetenz und Effizienz bekannt. Die Flexibilität der niederländischen Verfahrensgesetze ermöglicht es zudem allen Käufern und Leasingnehmern von Lkw in Europa, sich der Klage von CDC anzuschließen. Unternehmen, die durch das Lkw-Kartell geschädigt wurden, können sich an CDC wenden, um sich dem Verfahren anzuschließen und von den positiven Entwicklungen zu profitieren. Am 15. Mai 2019 hat CDC das erste wichtige Urteil im Trucks-Kartellverfahren erreicht. Die Pressemitteilung von CDC zu dem Urteil finden Sie hier. Am 12. Mai 2021 entschied das Bezirksgericht Amsterdam in einem Grundsatzurteil (Link zur englischen Übersetzung)zugunsten von CDC und bestätigte damit die Bindungswirkung der gesamten Entscheidung der Europäischen Kommission, den Umfang und die Art des LKW-Kartells sowie die Wahrscheinlichkeit eines entstandenen Schadens. Die CDC-Pressemitteilung zu diesem Urteil finden Sie hier.

Die Vorteile des CDC-Ansatzes

CDC kauft und bündelt die Ansprüche einer großen Anzahl von Unternehmen, die durch das LKW-Kartell geschädigt wurden. Dieser kollektive Ansatz ermöglicht eine wesentlich robustere Schadensanalyse im Vergleich zu einer Analyse, die auf den Daten eines einzelnen Unternehmens basiert. Die Bündelung der Ansprüche in einer einzigen Klage schafft zudem erhebliche Synergien im Beitreibungsprozess, trägt zur Kosteneffizienz bei und stärkt die Verhandlungsposition gegenüber den Lkw-Herstellern. CDC führt die Klage in eigenem Namen und trägt alle mit dem Verfahren verbundenen Kosten und Risiken, indem wir eigene Ressourcen investieren und uns um alle Aspekte des Falles umfassend kümmern. Wenn wir einen Vergleich oder ein Urteil erzielen, werden wir mehr als 65% des erhaltenen Schadensersatzes ausschütten. Wir richten unsere Interessen vollständig an denen der geschädigten Unternehmen aus, indem wir auf einer "no-win, no-fee"-Basis arbeiten. In früheren Fällen, die von CDC übernommen wurden, haben mehrere außergerichtliche Einigungen zu Zahlungen in zweistelliger Millionenhöhe an verschiedene europäische Unternehmen geführt.

Das europäische Lkw-Kartell

Am 19. Juli 2016 wurden fünf europäische Lkw-Hersteller von der Europäischen Kommission zu einer Geldstrafe von 2,93 Mrd. € verurteilt. Nach Ansicht der Kommission waren MAN, Volvo / Renault, Daimler, Iveco und DAF an rechtswidrigen Aktivitäten beteiligt, darunter die Absprache von Bruttolistenpreisen für Lkw, die Koordinierung des Zeitplans für die Einführung neuer Emissionstechnologien und die Weitergabe dieser Kosten an die Kunden. Am 27. September 2017 verhängte die Kommission außerdem eine Geldbuße in Höhe von 880 Mio. € gegen Scania wegen seiner Beteiligung an dem Kartell. Die Kartellabsprache dauerte mehr als 14 Jahre, von 1997 bis 2011, und betraf mittelschwere Lkw (zwischen 6 und 16 Tonnen) und schwere Lkw (über 16 Tonnen) im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Daher hat jedes Unternehmen, das während dieses Zeitraums mittelschwere oder schwere Lkw gekauft, geleast oder gemietet hat, das Recht, von den Lkw-Herstellern Schadenersatz zu verlangen.